Das 3. Erzählcafé rückt die Nachkriegszeit nach 1945 bis etwa 1960 in den Blick.

Das 3. Erzählcafé rückt die Nachkriegszeit nach 1945 bis etwa 1960 in den Blick.
Frauen und Männer, die in diesem Zeitraum ihre Kindheit im Kiez verbracht haben,
sind als Zeitzeugen am 24. September eingeladen.

Als Zeitzeugin wird an diesem Abend auch Irene Fritsch, Autorin der Lietzenseebücher, sprechen.

Wie haben sie ihre Kindheit erlebt, welche Erinnerungen haben sie an diese Zeit, die geprägt war von Hunger in den ersten Jahren nach Kriegsende, zerstörten Häusern, Wohnungsnot bis in die 50er Jahre.

Kriegsschäden und -folgen waren noch lange spürbar, doch parallel dazu begann der Wiederaufbau, die Wiederherstellung der Infrastruktur, erste Konzerte und Theaterveranstaltungen fanden statt, alles geprägt von dem Willen, wieder „Normalität“ herzustellen.

Die Zeitzeugen werden von ihren Erlebnissen erzählen, die sie häufig in guter Erinnerung haben.

„Das war die schönste Zeit“ wurde uns mitunter in Vorgesprächen erzählt. Wir werden an diesem Abend mehr davon erfahren, wie Kinder den Alltag bewältigt haben.

Im Anschluss an die Erinnerungen der Zeitzeugen gibt es die Möglichkeit, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen, eigene Erfahrungen einzubringen oder Fragen zu stellen.

Hinweise: Foto vom Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Grafik von Michael Winkler