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Arbeitsgruppe Verkehr

Knobelsdorffstraße für den Durchgangsverkehr wieder geöffnet!

 

Mit der Öffnung der Knobelsdorffstraße am 11.5. ist der alte Zustand wieder hergestellt: Der Durchgangsverkehr von der Autobahnabfahrt ist eingeladen, vorbei an Kinderläden und Gaststättenbestuhlung den schnellen und kurzen Weg über die Schloßstraße zum Kaiserdamm zu finden. 

 

Externer Link in einem neuem FensterDem RBB war das eine Kurzmeldung wert.

 

Die Anwohner sind nicht amüsiert. Mit dem Bezirk kommt man ins Gespräch, wie man den Verkehrsstrom möglichst vermindern und verlangsamen kann  - nicht nur in der Knobelsdorffstraße, auch im Horstweg. Mal sehen was dabei herauskommt...

 

Ziel ist und bleibt: Die Knobelsdorffstraße muss wieder geschlossen werden!

Fahrrad-Flashmob in der Knobelsdorffstraße

Mit viel guter Laune haben am 30.3.2012 nahezu 100 Anwohner(!) den Rundkurs um den Block Knobelsdorffstraße - Danckelmannstraße - Horstweg - Sophie-Charlotten-Straße (Radweg) 3 mal bewältigt. Dieser 1. Fahrrad-Flashmob im Kiez fand unter dem Motto "Verkehrsberuhigung im gesamten Kiez!" statt.

Externer Link in einem neuem FensterHier der Link zum Film über den Flashmob auf youtube

 

Guerilla Gardening

Cafè, Kuchen und Gärtnern in der Knobelsdorffstraße

Sonntag, 1. April und kein Scherz:

Bei sonnigem aber kaltem Wetter spontanes Straßencafé zwischen den Baken in der Knobelsdorffstraße - verbunden mit der Aktion "Mein Kiez soll schöner werden!".

 

Temporäre oder permanente Installation?

Hausschmuck in der Knobelsdorffstraße

Haus-Schmuck in der Knobelsdorffstraße

Informationsveranstaltung von Marc Schulte vom 27. Februar 2012

BezStadtrat M. Schulte auf der Infoveranstaltung des Bezirks 27.2. in der Nehringschule

 

Am 27. Februar 2012 hatte der Bezirksstadtrat Mac Schulte (SPD) zu einer Veranstaltung in die Nehring-Grundschule eingeladen. Er wollte einen „Sachstandsbericht Knobelsdorffstraße“ abgeben und erläutern, warum die Straße an der Ecke Sophie-Charlotten-Straße im März 2012 wieder geöffnet werden soll. Knapp 200 Personen aus dem gesamten Kiez Klausenerplatz kamen zu dieser Veranstaltung. Einige führten auch Transparente für die Sperrung mit.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden dem Stadtrat 1.707 Unterschriften für die Beibehaltung der Sperrung überreicht, die im Kiez gesammelt wurden. Von diesen Unterschriften kamen gut  21 % aus der Knobelsdorffstraße, knapp 8 % aus dem Horstweg, gut 6 % aus der Seelingstraße und mehr als 41 % aus dem übrigen Kiez und der unmittelbaren Umgebung. Dies zeigt, dass nicht nur einige auf ihr Wohl bedachte Anwohnerinnen und Anwohner aus der Knobelsdorffstraße die Sperrung für sinnvoll halten, sondern dass es durchaus ein allgemeines Ziel ist, Durchgangsverkehr aus dem Kiez zu halten und  den übrigen Verkehr möglichst zu verteilen.

Die Ausführungen des Stadtrates während der Veranstaltung hatten zwei Schwerpunkte. Zunächst wies er als Begründung für die Aufhebung der Sperrung auf die Klage eines Ehepaares aus dem Horstweg hin. Sein Versuch, die Kläger durch das Angebot verkehrsberuhigender Maßnahmen vor ihrer Haustür zur Rücknahme der Klage zu bewegen, sei gescheitert. Sie wollten nur die Aufhebung der Sperrung der Knobelsdorffstraße. Das Rechtsamt des Bezirkes und er sehen keine Möglichkeit der Klage zu widerstehen, da die dauerhafte Sperrung der Knobelsdorffstraße vom damaligen Bezirksamt nicht ausreichend begründet worden sei. Es wären Zahlen und Fakten notwendig, um die Anforderungen der Straßenverkehrsordnung für eine Sperrung zu erfüllen.

Dem wurde von zahlreichen Veranstaltungsteilnehmerinnen und –teilnehmern widersprochen. Es dürfe nicht erst zu Unfällen mit Verletzten oder schlimmer kommen, um Fakten zu haben. Als Fakten, die viel mehr zu berücksichtigen seien als Verkehrszählungen, wurden beispielsweise genannt: Der Verkehr von und zur Autobahn würde zum weitaus größten Teil durch die Knobelsdorffstraße gelenkt, der eigentliche Sinn einer verkehrsberuhigten Zone ginge verloren, die Unfallgefahr insbesondere für Kinder und Alte würde sich deutlich erhöhen, die positive Wohnumfeldentwicklung (z.B. Außenbewirtschaftung von Cafes und Restaurants, Einkaufmöglichkeiten) würde gestoppt oder vielleicht sogar rückgängig gemacht.

Der zweite Schwerpunkt  von Stadtrat Schulte betraf das weitere Vorgehen. Da er selbst ja eigentlich auch nicht unbedingt für die Aufhebung der Sperrung sei und eine Reglementierung des Verkehrs wolle, hat er zunächst zwei Verkehrszählungen initiiert. Die erste soll demnächst stattfinden und eine zweite im Herbst in angemessenem Abstand zur Aufhebung der Sperrung folgen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Zählungen sollen dann unter Beteiligung von Anwohnern und Anwohnerinnen aus dem Kiez alle zuständigen Bezirks- und Landesbehörden sowie Polizei und Feuerwehr zusammengerufen werden, um gemeinsam einen Plan für eine Verkehrsberuhigung zu erarbeiten, die dann einvernehmlich umgesetzt werden kann.

Der Vorschlag wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr oder weniger nur zur Kenntnis genommen. Wortbeiträge gab es dazu wenig, immerhin ein/zwei vorsichtig positive Meinungen. Allgemein überwog wohl Skepsis, welches Ergebnis mit diesem Vorschlag erreichbar ist und ob er überhaupt umsetzbar ist.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch eine Auseinandersetzung über die von Bezirksbehörden existierenden Stellungnahmen zur Sperrung und ihre Nichtvorlage bei der Akteneinsicht von Anwohnern und Anwohnerinnen aus der Knobelsdorffstraße im Bezirksamt. Deren Inhalt ist bis jetzt nicht bekannt.

Fazit

Beeindruckt haben Stadtrat Schulte offenbar weder die Unterschriften, noch die Argumente, denn er wiederholte während der Veranstaltung mehrmals er habe eine Entscheidung getroffen und dabei bleibe es. Basta! (kommt doch irgendwie bekannt vor; die Basta-Politik war aber nicht sonderlich erfolgreich).

Aufgrund der Stimmung im Saal wird dem Stadtrat klar sein, dass er sich mit seiner Politik nicht viele Freunde gemacht hat.

Das Presseecho auf die Veranstaltung

Veranstaltung 27.2.12
Veranstaltung 27.2.12
Veranstaltung 27.2.12

Ergebnisse der Unterschriftensammlung gegen die Öffnung der Knobelsdorffstraße

Die dem Bezirksstadtrat Marc Schulte auf der Veranstaltung am 27. Februar übergebenen 1.707 Unterschriften für die Beibehaltung der Sperrung der Knobelsdorffstraße wurden im Zeitraum 31. Januar bis 26. Februar von der Anwohnerinitiative Knobelsdorffstraße und der Verkehrs-AG des Kiezbündnisses Klausenerplatz e.V. im Kiez gesammelt.

Nach Übergabe der Unterschriftenakte haben wir noch Listen mit 40 weiteren Unterschriften erhalten.

Hier das Ergebnis


Bereich

Unterschriften

in %

Knobelsdorffstraße (1-54)

365

21,4%

Horstweg

133

7,8%

Seelingstraße

109

6,4%

übriger Kiez, einschließlich Sophie-Charlotten-Straße, Kaiserdamm, Schloßstraße und Spandauer Damm

605

35,4%

Kiezumgebung, bis BAB, bis einschließlich Mollwitzstraße, Kaiser-Friedrich-Straße und Kantstraße

100

5,9%

übriges Berlin

361

21,1%

Auswärtige

19

1,1%

ohne Straßenangabe

15

0,9%

Unterschriften, gesamt

1.707

100,0%

Kiez, gesamt

1212

71,0%

Kiez und direkte Umgebung

1312

76,9%

Übergabe der Unterschriftenakte am 27.2.2012 an Mark Schulte
Soviele sind es am Ende geworden!

Infoveranstaltung der VerkehrsAG vom 7.2.2012 zur Sperrung

Die VerkehrsAG hat am Dienstag den 7.02.2012 im Seniorenclub Nehringstraße eine Veranstaltung zu der vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf geplanten Aufhebung der Sperrung der Knobelsdorffstraße durchgeführt.

Die etwa 50 Besucher und Besucherinnen wurden zunächst über den aktuellen Stand informiert. Die VerkehrsAG hat durch Akteneinsicht und Gespräche beim Bezirksamt erfahren, das im Jahr 2010 angeblich keine ausreichende Begründung für die dauerhafte Sperrung erarbeitet worden ist und das Rechtsamt deshalb zur Aufhebung der Sperrung geraten hat. Diesem Rat folgt der zuständige Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) und will die Sperrmaßnahmen im kommenden März beseitigen.

Die Mitglieder der VerkehrsAG haben ihre Meinung dargelegt, dass diese Handlungsweise nicht zwingend ist. Eine Nachbesserung der Begründung wäre möglich gewesen und das Bezirksamt hätte seine Möglichkeiten weiter ausschöpfen müssen. Deshalb wurden auf der Veranstaltung Vorschläge diskutiert, wie Druck auf Stadtrat und Behörde ausgeübt werden könnte, um die Aufhebung noch abzuwenden (siehe hierzu auf der Website des Kiezbündnisses). Ein Renner war auf der Veranstaltung die von der VerkehrsAG mit Unterstützung weiterer Knobelsdorffbetroffener initiierte Unterschriftensammlung. Fast alle haben unterschrieben.

Hingewiesen wurde noch auf die Veranstaltung des Bezirksamtes am 27.Februar um 19 Uhr in der Nehring-Grundschule.

Die Stimmung auf der Veranstaltung war eindeutig: Die Knobelsdorffstraße muss zu bleiben!

Blick auf die Knobelsdorffbrücke am 10.2.2012
Bake am 10.2.2012
Schilderwald Kreuzung Sophie-Charlotten-Straße 10.2.2012
Ersatzampel

Sinnvoll aber zurückgezogen - Antrag in der BVV

Die "Grünen" und "PIRATEN" hatten in der Bezirksverordnetenversammlung zur Knobelsdorffstraße folgenden Antrag gestellt und ihn dann am 16.2.2012 wieder zurückgezogen:

"Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, die Öffnung der Knobelsdorffstr. vorerst auszusetzen. Es ist vor Öffnung ein Konzept zu entwickeln, wie der Durchgangsverkehr durch den Klausenerplatz-Kiez, einschließlich des südlichen Bereichs bis zum Kaiserdamm, vermieden werden kann und der Anwohnerverkehr vermindert wird.

Der BVV ist bis zum 31.05.2012 zu berichten.

Begründung:

Die Knobelsdorffstr. ist aufgrund ihrer Lage direkt an der Brücke zur Autobahnausfahrt Kaiserdamm. Ihre bauliche Gegebenheit ist eine Einladung für Autofahrerinnen und Autofahrer in den Klausenerplatzkiez auch ohne notwendigen Grund zu fahren. Die jetzige Öffnung würde eine erhöhte Verkehrsbelastung für den gesamten Kiez bedeuten und ist somit vorher umfangreich zu prüfen und ein Konzept für den Verkehr in diesem Bereich ist zu entwickeln."

(Verfasser Dr. Vandrey/Kaas Elias/Prejawa/Schlosser)

Artikel im Berliner Abendblatt vom 11. Februar

Ein Kurzbericht im Berliner Abendblatt zur geplanten Aufhebung der Sperrung.

Das Abendblatt zum Download - Der Artikel ist auf Seite 3:

Startet den DownloadEs wird erneut laut - Die Knobelsdorffstraße bald wieder offen (3MB!)

So können Sie unser Anliegen unterstützen:

  • Bürgeranfrage: Bis Montag, den 13.2.2012 um 10.00 Uhr können Sie noch als BürgerIn 5 Fragen an den zuständigen Stadtrat Marc Schulte stellen, die er am 16.2.2012 in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (Rathaus Fehrbelliner Platz) ab 16.30 Uhr beantworten wird. Die Sitzung ist öffentlich - persönliches Erscheinen wäre gut. Externer Link in einem neuem FensterHier können Sie online die Fragen stellen. Fall Sie wissen wollen, welche Bürgeranfragen für die Sitzung bereits gestellt wurden, Externer Link in einem neuem Fensterkönnen Sie diese hier einsehen.
  • Antrag auf Beibehaltung der Sperrung mit Klageandrohung von AnwohnerInnen und betroffenen Gewerbetreibenden in der Knobelsdorffstraße bei der Straßenverkehrsbehörde und bei Stadtrat Schulte.
  • Protest-Briefe, Faxe, E-Mails an das Bezirksamt von möglichst vielen KiezbewohnerInnen mit möglichst vielfältigen Argumenten an:
    • Bezirksbürgermeister Naumann, Bezirksamt Charlottenburg Wilmersdorf, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
    • Stadtrat Marc Schulte, Bezirksamt Charlottenburg Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin
  • Unterschriften gegen die Öffnung sammeln (Liste zum Download unten)
  • Besuch der Bezirksamtsveranstaltung am 27.02. in der Nehring-Grundschule und Ärger kundtun
  • Unterstützung der Verkehrs AG bei Aktionen
  • Finanzielle Unterstützung der Anwohnerinitiative für Rechtsanwalts- und ggf. Klagekosten.
    Hinweis: Eine Beteiligung an diesen Kosten ist unabhängig vom Kiezbündnis und deshalb auch nicht steuerlich absetzbar. Der Kontakt kann aber im Kiezbüro erfragt werden.

Da die Aufhebung der Sperrung schon für (wahrscheinlich Anfang) März geplant ist, bitte schnell schreiben.

 

Materialien zur Unterstützung des Widerspruchs gegen die Aufhebung der Sperrung

 

Für Anwohner, die die Aktivitäten zum Widerspruch gegen die bevorstehende Wiederöffung der Knobelsdorffstraße untersützen wollen, haben wir einige Materialien zum download zusammengestellt:

 

Startet den DownloadFlugblatt "Was können Sie tun" mit nützlichen Adressen für Protestaktionen (PDF)


Startet den DownloadUnterschriftenliste (PDF)


Startet den DownloadArtikel zu dem Thema aus dem KiezBlatt 44, das Ende Februar erscheinen wird (PDF)

Die Straßenschlacht - Abendschau in der Knobelsdorffstraße

Durch Hinweise von Bewohnern der Knobelsdorffstraße ist die Abendschau auf das Thema „Aufhebung der Sperrung der Knobelsdorffstraße“ aufmerksam geworden und hat am 7.02.2012 einen Beitrag hierzu gesendet.

Für diesen Beitrag wurden Aufnahmen an der Ecke Knobelsdorffstraße/Sophie-Charlotten-Straße gemacht und Interviews geführt. Vorher gab es ein Gespräch, in dem die Reporterin über die Sachlage informiert wurde. Dabei haben Vertreter des Kiezbündnisses darauf hingewiesen, dass die Forderung nach Beibehaltung der Sperrung das momentan zentrale Anliegen ist, aber gleichzeitig – wie schon seit 2004 – eine Verkehrsberuhigung für den Horstweg und den restlichen südlichen Kiez gefordert wird.

Leider meinte die Redaktion der Abendschau wohl daraus einen möglichst reißerischen Beitrag machen zu müssen. Statt objektiver Darstellung der Probleme wurde der Eindruck einer Schlacht zwischen Bewohnern der Knobelsdorffstraße und Bewohnern des Horstwegs vermittelt (siehe hierzu E-Mail eines Anwohners).

Schade, dass sich die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt RBB offenbar am Niveau einiger schlechter privater Sender orientiert.

Externer Link in einem neuem FensterLink zum Beitrag der Abendschau (zeitlich befristet)

Nachgehakt: Eine Mail, die ein Anwohner, der interviewt wurde, an den RBB gerichtet hat:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
so sehr ich mich darüber gefreut habe, dass Sie auch von den lokalen Verkehrs-Problemen in den Bezirken berichten, so sehr bin ich enttäuscht über den falschen Eindruck, den Sie gestern vermittelt haben.
Das fing an mit der - mit Verlaub -  "rotzigen" Anmoderation, die das reißerische Niveau eines Privatsenders hatte, und setzte sich im Bericht fort mit dem Kommentar, dass hier die Anwohner zweier Straßen nach dem St.-Florian-Prinzip gegeneinander in eine "Schlacht" ziehen. Allein die kurzen Szenen, die Sie von der Einfahrt in den Horstweg hintereinander geschnitten haben, vermitteln einen völlig falschen Eindruck von einem enormen Verkehrsaufkommen eben dort!

Und, vor allem: Weder Sie noch Baustadtrat Schulte haben erwähnt, dass die endgültige Sperrung auf einem - begründeten - BVV-Beschluss von 2010 erfolgt ist - und nicht, wie Sie suggeriert haben, die provisorische Absperrung nach Beendigung der Brückenarbeiten am Spandauer Damm unbegründet "einfach so" stehen geblieben ist. Darüber hinaus ist seinerzeit gleichzeitig von der BVV beschlossen worden, den Horstweg auch in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln. Bis heute ist dies, zum Ärger fast aller! Kiezbewohner (nicht nur den Horstweganwohnern), vom Verkehrsamt nicht umgesetzt worden. Das sind 2 der wichtigsten Fakten, auf denen der ganze Ärger der Anwohner fußt und die Ihnen auch bekannt sein mussten! Das ist schlechter Stil des Moderators und unausgewogener Journalismus der Reporterin. Warum tendiert Ihr Bericht in Richtung des veralteten Mottos aus dem letzten Jahrhundert: "Freie Fahrt für freie Bürger!"? Ich hoffe auf ein wenig Aufklärung
und verbleibe mit freundlichen Grüßen CB"

Zum Hintergrund

Hintergrund der angekündigten Wiederöffnung der Knobelsdorffstraße ist ein Widerspruchs- und Klageverfahren gegen den Verwaltungsakt der Sperrung durch das Bezirksamts (BA) Charlottenburg-Wilmersdorf. Zwei Ehepaare aus dem Horstweg, die bereits im vorhinein heftig gegen die Sperrung der Knobelsdorffstraße und das Kiezbündnis Stimmung gemacht hatten, haben im Frühjahr 2011 formal Widerspruch gegen den Verwaltungsakt (der Sperrung) des Bezirksamtes eingelegt und (nachdem das Bezirksamt - aus unserer Sicht erfreulicherweise - nicht wunschgemäß reagiert hat) Klage auf Rücknahme des Verwaltungsakts gegen das Bezirksamt beim Verwaltungsgericht eingelegt.

 Wichtigstes Argument der Kläger ist, dass der „Zielverkehr“ (der Anlieger in den Kiez) mit der Sperrung der Knobelsdorffstraße verstärkt über den Horstweg fließt und dort zu erhöhten Belastungen führt.

Ein etwas erhöhtes Verkehrsaufkommen im Horstweg (Tempo 30-Zone) ist seit der Sperrung zwar unbestreitbar, steht aus unserer Sicht aber in keinem Verhältnis zu der Belastung, die der beliebte Schleichweg von der Stadtautobahn bzw. der Reichsstr. zum Kaiserdamm und dann weiter zur Innenstadt nach Wiederöffnung der Knobelsdorffstr. im Kiez verursachen würde (und früher verursacht hat).

Kritisch ist aus unserer Sicht zusätzlich, dass die wenigsten Autos, die direkt von der Ausfahrt Stadtautobahn die abschüssige Knobelsdorffstraße in den Kiez einfahren, dann ab dem verkehrsberuhigten Bereich die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit einhalten. Zumal das leider schon heute für viele autofahrende Kiezbewohner eine Überforderung zu sein scheint. Die Polizei berichtete, dass bei Verkehrskontrollen im Kiez um die 80% der Fahrer, die über 20 km/h fahren, Anwohner sein sollen. 

Die rechtliche Situation

Leider sind die Hürden für die Sperrung einer Straße nach deutschem Verkehrsrecht recht hoch (vgl. "Eingriffe in den fließenden Verkehr nach Startet den Download§ 45 Abs. 1 bzw. 9 StVO") und bedürfen lt. Straßenverkehrsbehörde  i.d.R. einer vorherigen Verkehrszählung (und möglichst noch einiger schwerer Verkehrsunfälle), die deren Notwendigkeit belegen. Die Kläger müssen jedoch nicht einmal nachweisen, dass sie durch die Sperrung der Knobelsdorffstraße unzumutbar benachteiligt sind, sondern können sich auf das allgemeine Verkehrsrecht zurückziehen.

Eine Verkehrszählung konnte natürlich in den letzten drei Jahren gar nicht stattfinden, weil die Straße ja bereits seit Mai 2008 im Rahmen der Baumaßnahmen an der Spandauer-Damm-Brücke gesperrt war, um den Umleitungsverkehr durch die Sophie-Charlotten-Straße zur Autobahn zu beschleunigen (dafür bedurfte es übrigens keiner Verkehrszählung). .

Die im Dezember 2010 noch von der Bezirksstadträtin Schmiedhofer (Grüne) veranlasste (und von uns schon seit 2004 geforderte) dauerhafte Schließung der Knobelsdorffstraße wird aus heutiger Sicht der Straßenverkehrsbehörde (Leiter Herr Ehme Tel.: 9029-29200) und des Rechtsamtes im Bezirk als nicht gerichtsfest bewertet. Der jetzt zuständige SPD-Bezirksstadtrat Marc Schulte  hat nun das – aus amtssicht aussichtslose - Gerichtsverfahren gegen die Kläger aus dem Horstweg schon vor einem Gerichtsentscheid ohne jegliche nachträgliche Ermessungserwägungen zurückgezogen Als möglicher Termin für die Afhebung der Sperrung wurde uns vom Bezirksstadtrat Ende Februar genannt.

Die dauerhafte Sperrung der Knobelsdorffstraße sollte übrigens bereits im Startet den DownloadBeschluss der Bezirksverordentenversammlung von 2011 mit „verkehrsberuhigenden Maßnahmen“ im Horstweg verbunden werden, die leider bis heute in keiner Weise umgesetzt worden sind. Wir hatten als Kiezbündnis bereits im Jahr 2010 mit Anwohnern aus dem Horstweg diverse Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im „Südkiez“ (bis zum Kaiserdamm) ausgearbeitet, die wir dem Bezirksamt bereits vor der Sperrung der Knobelsdorffstraße übergeben hatten.

Anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung des Kiezbündnisses zum Thema „Verkehr im Kiez“ am 12.4.2011 haben wir die anwesenden Stadträte Schulte (damals Wirtschaft, Ordnungsamt und Verkehr)  und Gröhler (Bau und Tiefbau) Startet den Downloadeinen umfangreichen Katalog von Vorschlägen überreicht, um die Verkehrsberuhigung im Kiez bis zum Kaiserdamm zu erweitern.

Bezirksstadtrat Schulte beabsichtigt, am  Montag, den 27.2. um 19 Uhr  in der Mensa der Nehringschule die betroffenen Bürger zu informieren. Hier sollen die Öffnung der Knobelsdorffstraße angekündigt und die Gründe öffentlich erläutert und diskutiert werden.

Für eine ernsthafte Gegenwehr dürfte es dann aber zu spät sein, weil ggf. schon in den nächsten Tagen vollendete Tatsachen geschaffen werden.

Was macht das Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.?

Das Kiezbündnis hat zunächst beim Bezirksamt Akteneinsicht beantragt und an einem ersten Termin mit Herrn BStR Schulte und dem Leiter des Rechtsamtes im Dezember 2011 einsicht in einen Teil der Unterlagen genommen.Anlässliche einer zweiten Akteneinsicht am 25.1.2012 konnten leider mit Bezug auf das Berliner Informationsfreiheitgesetz  § 10 die entscheidenden Dokumente, nämlich die Stellungnahmen des Rechtsamtes nicht eingesehen werden. Dies wurde beim Berliner Datenschutzbeauftragten angezeigt.

Eine Interessengemeinschaft von Anwohnern aus der Knobelsdorffstraße hat darüberhinaus Geld für die Beauftragung eines Fachanwaltes für Verwaltungsrecht gesammelt und Dr. Rainer Tietzsch (Mehringdamm 66, 10961 Berlin) mit einer ersten rechtlichen Prüfung beauftragt. Er soll insbesondere die Möglichkeiten einer Gegenklage aufzeigen.

 Neben verschiedenen anderen Personen, hat die AG-Verkehr im Dezember noch einmal versucht, mit dem Klägerpaar aus dem Horstweg ins Gespäch zu kommen. Dieses hat jedoch einen Kontakt als "nicht zielführend" abgelehnt.

Wie weiter - Wie kann man die Initiative unterstützen?

Aus Sicht der Verkehrs-AG und der Interessengemeinschaft Knobelsdorffstraße ist eine schnelle und umfängliche Information der betroffenen Öffentlichkeit und die Initiierung von Bürgeraktivitäten vordringlich, um den politischen Druck auf das Bezirksamt zu erhöhen. Schließlich beruht die Sperrung der Knobelsdorffstarße auf einem Mehrheitsbeschluss der Bezirksverordnetenversammlung. Wir halten einen verstärkten politischen Druck auch deshalb so wichtig, weil die Ermessensspielräume des Bezirksamts nicht ausgeschöpft wurden. Es besteht auch der Eindruck, dass die (tendenziell eher autofreundliche) Verwaltung, die in ihrem Ressort neuen Stadträte stärker bei der Aufrechterhaltung der Sperrung unterstützen könnte.

Mit einem entschiedenen öffentlichen Widerspruch der Anwohnerinnen und Anwohner der Knobelsdorffstraße soll auch ein Druck auf das Bezirksamt bewirkt werden, den Rechtsweg auszuschöpfen anstatt bereits aufgrund der Klage die Straße ohne Gegenwehr wieder zu öffnen. Damit könnte auch Zeit gewonnen werden, die bislang wohl weitgehend unterlassene substantielle Begründung der Sperrungsverfügung nachzuliefern.

Wir hatten ja bereits im letzten Kiezblatt kurz über die bevorstehende Öffnung berichtet. Weiter ist geplant:

  • Mit einer Flugblatt- und Unterschriftenaktion  sollen die Anwohner in dem betroffenen Bereich über den Sachverhalt informiert werden  - Unterschriftenlisten liegen abdem 30. Januar im KiezBüro, Seelingstr. 14 und in diversen Läden.
  • Am Dienstag, den 7. Februar 2011 laden wir alle interessierten Nachbarn zu diesem Thema um 19:30 Uhr in den Seniorenclub, Nehringstr. 8 ein
  • Die Presse wird über den Konflikt informiert.

Darüberhinaus können an einer Beibehaltung der Sperrung interessierte Anwohnerinnen und Anwohner:

  • mit öffentlichen Externer Link in einem neuem FensterBürgeranfragen die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bzw. das Bezirksamt mit dem Thema beschäftigen. 
  • an der Flugblattaktion und Unterschriftensammlung im eigenen Haus mitwirken (bitte Kontakt zum Kiezbüro aufnehmen),
  • durch Telefonte, Briefe oder Mails an den zuständigen Stadtrat Marc Schulte (Tel.: 9029-14001, eMail:  schulte@charlottenburg-wilmersdorf.de) die eigene Meinung zu dem Thema zum Ausdruck bringen,
  • möglichst zahlreich die Veranstaltungen besuchen.

Was sind die zu erwartenden Konsequenzen?

Wenn es nicht mögllich sein sollte, politischen Druck aufzubauen und wir mit unserem Anwalt keinen aussichtsreichen Klagegrund finden, wird die Knobelsdorffstraße Ende Februar wieder geöffnet. Wir haben den Bezirksstadtrat Marc Schulte davon überzeugen können, dass noch vor der Öffnung im Februar eine offizielle (hoffentlich gerichtsfeste) Verkehrszählung stattfindet, um für eine eventuelle neuerliche Schließung (die aber – theoretisch - frühestens 2013 erfolgen könnte) entsprechende objektive Kriterien zu haben (auch für die Frage der Mehrbelastung des Horstwegs). 

Im Falle einer Öffnung der Knobelsdorffstraße sollen vom Bezirksamt (lt. Stadtrat Schulte) begleitende Maßnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs durchgeführt werden. Vorgesehen sind ein bis zwei Fahrbahnschwellen (Berliner Kissen) im Bereich der jetzigen Sackgasse und im Einfahrtsbereich der Knobelsdorffstraße nahe der Schloßstraße  Auch über den Aufbau eines Verkehrsdisplays (Geschwindigkeitsanzeiger) bzw. verstärkte Geschwindigkeitskontrollen (die dann allerdings die Polizei durchführen müsste) wird nachgedacht. Ziel (auch von uns) wäre es, nach der - hoffentlich noch vermeidbaren – Wiederöffnung den Bedarf einer Sperrung durch eine erneute Verkehrszählung (die lt. Straßenverkehrsbehörde frühestens 3 Monate nach Wiederöffnung stattfinden kann und ca. 10.000 Euro kostet) nachzuweisen. Ob das klappt und wann etwas von den Maßnahmen umgesetzt wird, ist jedoch fraglich.

Nebenbei erwähnt kostet der Schildbürgerstreich der Wiederöffnung der Knobelsdorffstraße den Bezirk bzw. uns Steuerzahler eine Stange Geld. Alleine der Rückbau der Sperrungen und die Installation und Neuschaltung der Verkehrsampel an der Knobelsdorffstraße werden nach unserer Schätzung  einen 5-stelligen Betrag verschlingen (für den offenbar Mittel zur Verfügung stehen). Die angekündigten Verkehrsberuhigungen in der Knobelsdorffstr. (Berliner Kissen ca. 5 – 10.000 Euro incl. Einbau, Display ca. 2.000 – 5.000 Euro plus Wartungskosten) sind bei diesen Kosten noch nicht dabei.   

Auch den Anwohnern des Horstwegs wird der Rückbau der Sperrung wenig Freude bereiten. Durch die Wiederöffnung und hoffentlich neuerliche Schließung der Knobelsdorffstraße  entstehen unvorhergesehene Mehrkosten für den Bezirk. Damit werden sich die finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung der vielen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die wir für diesen Bereich gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern ausgearbeitet haben und deren Umsetzung vom Bezirksamt prinzipiell zugesagt war, weiter verschlechtern. So haben die beiden Kläger dem gesamten Kiez auch südlich der Knobelsdorffstraße einen echten Bärendienst erwiesen.

Konzept zur Verkehrsberuhigung im südlichen Bereich

Die Arbeitsgruppe Verkehr hat zusammen mit Anwohnerinnen und Anwohnern aus dem Bereich südlich der Knobelsdorffstraße Vorschläge zum schrittweisen Einbezug dieses Gebiets in die verkehrsberuhigte Zone erarbeitet:

Die bevorstehende Aufhebung der Verkehrsbeschränkungen durch die Erneuerung der Spandauer Damm Brücke sowie zunehmende verkehrliche Missstände (erhöhte Geschwindigkeiten, Parken auf Gehwegen) im existierenden verkehrsberuhigten Bereich zwischen Spandauer Damm und Knobelsdorffstraße haben zu Diskussionen in der Anwohnerschaft geführt.

Mit der aktiven Unterstützung zweier BVV-Fraktionen aus dem Bezirk und auf Be­schluss des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf wurde zur Beschränkung des Durchgangsverkehrs als erste konkrete Maßnahme die dauerhafte Sperrung der Knobelsdorffstraße an der Kreuzung zur Sophie-Charlotten-Straße erreicht.

Da dies eine zwar wichtige, aber nicht ausreichende Einzelmaßnahme ist, wurde vom Kiezbündnis Klausenerplatz unter Beteiligung von interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern des gesamten oben genannten Gebietes Vorschläge zur Erreichung einer höheren Wohn- und Lebensqualität erarbeitet.

 

Die Hauptziele sind

  • die Vermeidung von Kfz-Durchgangsverkehr im oben genannten Gebiet,
  • die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Gebiet,
  • die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Gebiet.

Zur Erreichung dieser Ziele werden folgende Maßnahmen als vordringlich angese­hen, die möglichst schnell umgesetzt werden sollten:

  • Erweiterung des verkehrsberuhigten Bereiches vom Horstweg bis zum Kaiserdamm.
  • Verkehrliche Entlastung des Horstweges,
  • Verkehrstechnische Sicherung der Sperrung Knobelsdorffstraße,
  • Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit und der markierten Parkräume im ge­samten Kiezgebiet.

Für die Umsetzung der Maßnahmen und das endgültige Erreichen der drei genann­ten Ziele wird folgende Vorgehensweise vorgeschlagen:

 

Schritt 1:

  • Rechtliche Absicherung der Maßnahmen.
  • Aufstellen der Verkehrsschilder Nr. 325.1 und 325.2 an allen Ein-/Ausfahrkreuzungen und Einmündungen des Gebietes.
  • Aufstellen des Verkehrsschildes „vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus“ mit Zu­satzzeichen Nr. 102 an der westlichen Seite der Sophie-Charlotten-Straße vor der Einmündung Horstweg.
  • Sperrung des direkten Straßenzuges Horstweg vor der Hausnummer 37  (Kreuzung Horstweg/Wundtstraße) mit Betonkübeln und Aufstellung entsprechender Warn- bzw. Hinweisschilder. Ausweitung des Halteverbotes am Platzdreieck in der verbleibenden Durchfahrt.
  • Anlage von Fahrbahnschwellen / Berliner Kissen im Bereich der Einfahrten und an weiteren Orten des verkehrsberuhigten Bereiches (insbesondere Kreuzungsbereiche, Kindergärten, Fußgängerfurten).
  • Auftragen von Zeichen „7 km/h“ auf die Fahrbahn an markanten Punkten im gesam­ten Gebiet.
  • Nicht entfernbare Poller mit Warnbaken zur Sperrung (mit Ausnahme Feuerwehr­durchfahrt) der Knobelsdorffstraße.

Schritt 2:

  • Neuauftragen bzw. Änderungen der Straßenmarkierungen für Parkflächen in Horstweg, südliche Danckelmannstraße und Wundtstraße. Versetztes Parken in den Straßenzügen südliche Danckelmannstraße und Wundtstraße.
  • Dabei Berücksichtigung der Anlage neuer Baumscheiben und der Aufstellung von öffentlichen Fahrradabstellanlagen (z.B. Kreuzberger Bügel).
  • Auftragen der Straßenmarkierungen für die Gehwegvorstreckungen (Kreuzungsbe­reiche, Fußgängerfurten im neuen verkehrsberuhigten Gebiet.
  • Umgestaltung der Sackgasse an der Knobelsdorffstraße Ecke Sophie-Charlotten-Straße (Markierung Radspuren, Halteverbote im Wendebereich, Rückbau große Ver­kehrsampel, Nachrüstung Fahrradampel, Versetzung von Pollern, Baum/Blumen-kübel).
  • Ausschreibung Ideenwettbewerb/Facharbeiten an der TU im Fachbereich Stadtpla­nung für die Gestaltung des Platzes im Kreuzungsbereich Horstweg/Wundtstraße zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Soweit möglich, sollte das auch auf den Kläre-Bloch-Platz ausgedehnt werden.
  • Ergänzung von Pollern zur Verhinderung von Gehwegparken im alten verkehrsberu­higten Bereich (insbesondere in Kreuzungs- und Fußgängerfurtbereichen).
  • Ausweisung des Halteverbots auf der gesamten Überfahrt des Mittelstreifens Schlossstraße in die Knobelsdorffstraße.

Schritt 3:

  • Erzeugung von Torsituationen an den Einfahrten in den neuen verkehrsberuhigten Bereich durch

  Priorität A:

  • Strukturierte Aufpflasterung der Kreuzungsübergänge für Fußgänger auf Gehwegni­veau.

  Priorität B:

  • Aufstellen von Pollern zur Verengung der Einfahrten.

  Falls haushaltstechnisch nicht anders machbar, könnte Priorität B als Vorstufe zu Priorität A akzeptiert werden.

 

 

Sperrung Knobelsdorffstraße - Beschlossen!

Die von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Kiezbündnis angeregte Beibehaltung der Sperrung der Knobelsdorffstraße wurde vom Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen. Eine Zustimmung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung liegt inzwischen vor.

Es wird also auch nach der im Frühjahr geplanten Öffnung der Autobahnzufahrten an der Spandauer-Damm-Brücke bei dem Einfahrtsverbot in die Knobelsdorffstraße von der Sophie-Charlotten-Straße bleiben.

 

Sperrung Knobelsdorffstraße - Anwohnerveranstaltung November 2010

Ergebnisse

Die Abstimmung auf der Veranstaltung zur Frage der Beibehaltung der Sperrung der Knobelsdorffstraße am 2. November in der Mensa der Nehring-Grundschule hatte im Einzelnen folgendes Ergebnis:

  • 51 Stimmen für die Beibehaltung der vollständigen Sperrung der Knobelsdorffstraße und Ausweitung der Verkehrsberuhigung um das Gebiet bis zum Kaiserdamm (die Ein- und Ausfahrt für Radfahrer durch eine Bake in der Straßenmitte soll weiterhin möglich sein)
  • 11 Stimmen für die Einrichtung einer Einbahnstraße in ost-westlicher Richtung, sodass (bis auf Radfahrer) keine Einfahrt mehr von der Sophie-Charlotten-Straße möglich ist
  • 11 Stimmen für die Öffnung der Knobelsdorffstraße (Wiederherstellung des alten Zustandes)
  • 6 Stimmen für die Einrichtung einer "Fahrradstraße" bis zur Schloßstraße (30 km/h-Bereich, Vorrang für Radverkehr)

Martin Burth hat auf der Veranstaltung die Ergebnisse der Diskussionen in der Arbeitsgruppe Verkehr des Kiezbündnisses präsentiert und erläutert. 

Hier die Präsentation zum download als PDF (1,8MB).                    

 

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Sperrung Knobelsdorffstraße - Anwohnerbefragung vom Februar 2010

Ergebnisse

Das Kiezbündnis hat im Februar die Anwohner und Gewerbetreibenden in der Knobelsdorffstraße (zwischen Danckelmann- und Sophie-Charlotten-Straße) befragt, wie es ihrer Meinung nach weiter gehen sollte, wenn die Bauarbeiten an der Spandauer Damm-Brücke Ende des Jahres beendet sein werden. Behördlicherseits ist vorgesehen, die derzeitige Sperrung dann wieder aufzuheben. Wir stellten drei Varianten zur Abstimmung:

&nb

  1. Beibehaltung der Vollsperrung (außer Radfahrer);
  2. Einbahnstraßenregelung in Richtung Autobahn;
  3. Öffnung für Verkehr in beiden  Richtungen.

Die Befragung der Anwohner ergab eine Mehrheit von

75% (80 von 107 abgegebenen Stimmen) für die Beibehaltung der Vollsperrung;

17% (18 Stimmen) sprachen sich für eine Einbahnstraßenlösung aus, nur

8% (9 Stimmen) wollten die Straße wieder komplett öffnen.

 

Ein gegenteiliges Votum ergab sich bei der gesonderten Befragung der Gewerbetreibenden in diesem Straßenabschnitt:

Von 22 Betrieben stimmten 21 ab. Davon waren

5 für die Beibehaltung der Vollsperrung,

6 für eine Einbahnstraße und

10 wollten wieder die völlige Öffnung zur Zu- und Ausfahrt, da sie sich davon höhere Umsätze erwarteten.

 

Wir haben beide Voten an das zuständige Ressort im Bezirksamt mit der Bitte weiter geleitet, diese bei ihrer Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Wegen der Eindeutigkeit des Anwohnervotums und der verkehrs- und umweltpolitischen Bedeutung der Sperrung haben wir die Beibehaltung empfohlen.

Arbeitsgruppe Verkehr

Aktion Spielstraße - Danckelmannstraße Juni 2007

Die Verkehrssituation im Kiez – offiziell eine „verkehrsberuhigte Zone“ – ist immer wieder Anlass zu Klagen der Anwohner; überhöhte Geschwindigkeit, Parksuchverkehr, zugeparkte Gehwege oder die Nutzung der Knobelsdorffstraße als „Schleichweg“ von und zur Autobahn sind nur einige der vielen Probleme. Mit der schrittweisen Verwirklichung des von der AG entwickelten und von allen Parteien des bezirklichen Verkehrsausschusses gebilligten Verkehrskonzeptes, mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen bemüht sich die AG Verkehr im Interesse der Anwohner und Gewerbetreibenden um eine Reduzierung der Verkehrsbelastung: carsharing, Verkehrswochen, Flyer, Geschwindigkeitsmessgeräte usw. sind einige der Aktivitäten der AG.

Kontakt über das Kiezbüro

 

Verkehrskonzept

CarSharing-Stationen im Kiez

 

 

Verkehrskonzept der AG Verkehr des Kiezbündnisses

Das Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. bemüht sich bereits seit einigen Jahren auch um eine Verbesserung der Verkehrssituation. Insbesondere sind die zum Teil erheblichen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sowie die Nutzung der Knobelsdorffstraße als Schleichweg ein stetes Ärgernis.

Als Ergebnis vieler Gespräche mit Bewohnern und Gewerbetreibenden, von Vor-Ort-Terminen mit den zuständigen Verwaltungen sowie der Erfahrungen von drei Verkehrswochen, zweimaligen Verkehrszählungen und Geschwindigkeitsmessungen, hat das Kiezbündnis der Bezirksverwaltung im September 2004 folgende Verbesserungen vorgeschlagen:

Parkplatzkonzept

Zusätzliche Parkplätze im Fahrbahnbereich der Danckelmannstraße (10/07)

In folgenden Straßenabschnitten sollen Parkplätze (Parallelparker) vom Gehweg auf die Fahrbahn verlagert werden:

  • Westseite der Nehringstraße (zwischen Seelingstraße und Knobelsdorffstraße),
  • Südseite der Knobelsdorffstraße (zwischen Danckelmannstraße und Wundstraße),
  • Westseite der Danckelmannstraße (zwischen Knobelsdorffstraße und Horstweg).

Derzeit sind in diesen Abschnitten die Parkflächen so markiert, dass teilweise auf dem Gehweg geparkt werden muss. Der Straßenquerschnitt würde eine Verlagerung auf die Fahrbahn ermöglichen. Durch die verlagerten Stellplätze würde der Querschnitt optisch stärker eingeschränkt und die gefahrenen Geschwindigkeiten reduziert. Zusätzlich würden dadurch das Kleinpflaster und die Baumscheiben geschont und Reparaturkosten reduziert.

Um den Klagen einzelner Gewerbetreibender über die Parkplatznot entgegenzukommen, wäre zu prüfen, ob in einzelnen Bereichen Kurzzeitparkplätze (tagsüber) eingerichtet werden könnten.

(Anmerkung: Ein Teil dieser Vorschläge wurde in der Knobelsdorff- und Danckelmannstraße bereits umgesetzt.)

 

Fahrbahnschwellen

Insbesondere in der Knobelsdorffstraße, die in den verkehrsberuhigten Bereich einbezogen ist (7 km/h), gibt es vielfach Klagen der Anwohner über erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und eine übermäßig starke Verkehrsbelastung insbesondere mit Durchgangsverkehren von der Autobahn, die die Knobelsdorffstraße als Schleichweg stadteinwärts zum Kaiserdamm bzw. Spandauer Damm nutzen oder stadtauswärts zum Autobahnanschluss.

Um die Durchgangsverkehre aus dem Kiez zu verdrängen und gleichzeitig die Ziel- und Quellverkehre in und aus dem Quartier zu ermöglichen, wird die Anbringung von Fahrbahnschwellen vorgeschlagen. Diese sollen zunächst in der "Hauptdurchgangsstrecke" Knobelsdorffstraße angebracht werden. Längerfristig ist vorgesehen solche Schwellen an allen Einfahrten, die nicht ohnehin aufgepflastert sind sowie auf ausgewählten "Raserstrecken" im Kiez anzubringen.

Die Schwellen sind aus Kunststoff und einfach zu montieren. Der Abstand zwischen den Schwellen sollte etwa 30 Meter betragen, falls möglich auch ein geringerer Abstand um eine linienhaft geringe Geschwindigkeit deutlich unter 30 km/h zu erreichen. Die reinen Materialkosten pro Schwelle belaufen sich auf rund 220 Euro. Die Finanzierung der Schwellen sowie der Verlegung ist noch zu klären.

Solche Schwellen werden in Berlin zum Beispiel im "Graefekiez" (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) bereits erfolgreich eingesetzt.

 

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Markierung Tempo 7 auf Straße/Geschwindigkeitsmessgerät

Radarschild des Tiefbauamts in der Knobelsdorffstraße (10/07)

Vielen Autofahrern ist die Bedeutung des Zeichens 325 StVO (Verkehrsberuhigter Bereich) nicht bewusst oder in Vergessenheit geraten, was sich auch in den Reaktionen auf die vom Kiezbündnis durchgeführten Informationsaktionen (Flyer, probeweise Aufstellung eines Geschwindigkeitsmessgerätes; Gespräche mit Autofahrern, Berichte im Kiezblatt) immer wieder gezeigt hat. Daher wird vorgeschlagen an den Einfahrten in den Kiez deutlich sichtbar (z.B. analog Verkehrsschild Geschwindigkeitsbegrenzung oder als reine Zahl ohne Schildcharakter) die Höchstgeschwindigkeit auf dem Asphalt aufzumalen. Beispiele hierfür gibt es bundesweit sehr viele. Die Materialkosten könnten durch Verwendung der vereinfachten Straßenmarkierung (Beispiel Markierung Busspur Potsdamer Straße) niedrig gehalten werden.

Die geschwindigkeitsreduzierende Wirkung eines jeweils wochenweise in der Knobelsdorffstr. aufgestellten transportablen Radargeschwindigkeitsmessgerätes mit einer Infotafel war so erheblich, dass wir eine dauerhafte Aufstellung im Kiez empfehlen (evtl. wechselnde Standorte).

(Anmerkung: In der Knobelsdorffstraße zwischen Nehring- und Danckelmannstraße wurde das Radargeschwindigkeitsmessgerät mit einem Hinweisschild inzwischen aufgestellt.)

 

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Schloßstraße

Wie bereits im Konzept der "Teilräumlichen Lärmminderungsplanung" vorgesehen, soll die Schloßstraße auf ganzer Länge (Spandauer Damm bis Knobelsdorff-/Zillestraße) als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden.

Zusätzlich soll mindestens ein neuer Fußgängerüberweg (Höhe Neue-Christ-Straße/ Schustehrusstraße; Schulweg zur Eosanderschule) geschaffen werden.

 

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Sophie-Charlotten-Straße

Zusätzliche Querungsmöglichkeiten durch "Zebrastreifen" mit Mittelinsel auf der Sophiecharlottenstraße (10/07)

Die Sophie-Charlotten-Straße ist für Fußgänger – vor allem ältere Menschen und Kinder – auf Grund der Verkehrsbelastung, der gefahrenen Geschwindigkeiten und der großen Breite nur schwer zu queren. Der Abstand zwischen den beiden ampelgeregelten Kreuzungen (Spandauer Damm und Knobelsdorffstraße) ist sehr groß. Zur Verbesserung der Situation soll mindestens ein neuer Fußgängerüberweg in Höhe der Seelingstraße (Lidl Markt) angelegt werden.

(Anmerkung: Die Querungsmöglichkeiten vor der Seeling- und Christstraße wurden inzwischen realisiert)

 

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Einbindung Horstweg in verkehrsberuhigte Zone

 

Neben der Knobelsdorffstraße wird derzeit vor allem auch der Horstweg als Schleichweg genutzt: stadteinwärts (von der Autobahn) zur Umgehung der Ampelanlage Sophie-Charlotten-Straße Ecke Kaiserdamm, stadtauswärts (zur Autobahn) zur Umgehung des starken (im Berufsverkehr staugefährdeten) Verkehrs sowie der zwei Ampelanlagen auf dem Kaiserdamm.

Je besser es durch geeignete Maßnahmen gelänge den Durchgangsverkehr aus der Knobelsdorffstraße zu verdrängen, desto mehr würde der Horstweg als Alternativschleichweg zusätzlich belastet. Daher werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • ein Linksabbiegeverbot von der Sophie-Charlotten-Straße in den Horstweg,
  • Einbeziehung des Horstwegs in die Verkehrberuhigte Zone und damit Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 7 km/h. (Unterstützende Maßnahmen wie Fahrbahnschwellen wären auch im Horstweg denkbar.)

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Verlängerung der grünen Ampelphase an der Kreuzung Sophie-Charlotten-Straße/Kaiserdamm

Parallel zu den vorgenannten Maßnahmen zur Verdrängung der Schleichverkehre aus der Knobelsdorffstraße und dem Horstweg sollte geprüft werden, ob die Schaltung der Ampelanlage Sophie-Charlotten-Straße Ecke Kaiserdamm verändert werden kann. Ziel wäre es, einen verbesserten Abfluss der Linksabbieger stadteinwärts zu ermöglichen. Der dortige Rückstau (und damit Zeitverlust) in Spitzenzeiten verursacht zu großen Teilen die Schleichverkehre.

Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob im Rahmen einer geänderten Grünphase die z.Zt. sehr gefährliche Überquerung des Kaiserdamms für Fußgänger (Bezugspunkt Lietzenseepark) an dieser Stelle erleichtert werden kann.

 

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CarSharing-Stationen jetzt auch im Kiez

Car-Sharing Stellplatz in der Knobelsdorffstraße

Gemeinsame Pressemitteilung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf und der Greenwhels GmbH anlässlich der Übergabe der Stellplätze vor der Knobelsdorffstr. 20 und  dem Klausenerplatz 2:

 

Berlin, 29. 04. 2008

Berlin setzt Vorreiterrolle fort – auch Charlottenburg-Wilmersdorf erhält CarSharing-Stationen im öffentlichen Straßenland

Am 29. 04. 2008 öffnen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zwei neue Car-Sharing-Stationen auf öffentlichem Straßenland. Ein bezirkliches Genehmigungsverfahren nach dem Berliner Straßengesetz wurde kürzlich  abgeschlossen. Der Betreiber Greenwheels GmbH kann nun direkt im öffentlichen Straßenland in Charlottenburg-Wilmersdorf platziert werden, z. B. mitten in Wohngebieten oder in der Nähe von ÖPNV-Haltestellen.

"Ich freue mich an einem Projekt mitzuwirken, dass bei der Bewältigung lokaler Verkehrsprobleme hilft. Ich  verspreche mir  von zusätzlichen CarSharing-Stationen im Bezirk mehr Umsteiger vom teuren privaten auf das effektivere CarSharing-Fahrzeug sowie den ÖPNV und damit eine deutliche Umweltentlastung in der belasteten Innenstadt", erklärt Martina Schmiedhofer (B90/Grüne), Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr. "In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es viele Quartiere mit großer Bevölkerungsdichte, hoher Wohnqualität und hervorragender ÖPNV-Anbindung - beste Voraussetzungen also für ein erfolgreiches CarSharing".

"Unser Unternehmen ist als CarSharing-Marktführer mit seinen Angeboten in 9 Bundesländern aktiv", so Birger Holm, Geschäftsführer der Greenwheels GmbH. "In Berlin arbeiten wir an einer Verdoppelung der Fahrzeugstationen. Dies wird nur möglich bei der Genehmigung von weiteren CarSharing-Standorten im öffentlichen Straßenland. Der Berliner Senat und die beteiligten Bezirke unterstützen durch ihr Engagement beispielhaft die verkehrsentlastende Mobilitätsdienstleistung CarSharing".

In der vergangenen Woche wurden die neuen Stationen in Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer Beschilderung versehen, die das Parken ausschließlich für Fahrzeuge von CarSharing-Unternehmen zulässt. Greenwheels hat die Stationen mit seinen Fahrzeugen bestückt und in sein telefonisches und Online-Buchungssystem integriert (Hotline: 01803 - 332 332; www.greenwheels.de). Sieben weitere Stationen auf öffentlichem Straßenland im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurden bereits genehmigt.

Ab sofort stehen folgende zwei neue Greenwheels-Stationen zur Verfügung

  • Klausenerplatz 2
  • Knobeldorffstraße 20

Es gibt in Charlottenburg-Wilmersdorf noch weitere Greenwheels-Stationen:

  • Arcostraße (Rathaus)
  • Cicierostraße
  • Epiphanienweg
  • Goethestraße
  • Misdroyer Straße
  • Richard-Wagner-Straße
  • Straße am Schoelerpark.

Greenwheels stellt Privatpersonen oder Firmen stundenweise "öffentliche Autos" zur Verfügung, die privat oder dienstlich hauptsächlich von denjenigen genutzt werden, die sonst Bus und Bahn nutzen, aber hin und wieder einen Pkw oder Kombi benötigen. Laut Bundesverband CarSharing ist CarSharing bis zu etwa 10.000 Kilometern pro Jahr erheblich preisgünstiger als ein privater Pkw. So kosten Greenwheels-Kleinwagen z. B. in den Abend- und Nachtstunden ab 0,25 €, tagsüber ab 0,60 € je Viertelstunde plus 20 Cent je km inkl. Kraftstoff und MwSt.

Die Herausforderungen der Klimaerwärmung erfordern vielfältige Lösungsansätze von globalen Strategien bis hin zu lokal wirksamen Maßnahmen. Das CarSharing, also die gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen ohne privaten Besitz an diesen, stellt einen solchen lokalen, alltagstauglichen Lösungsansatz dar. Erfahrungsgemäß greifen CarSharing-Kunden bei der Gestaltung ihrer Alltagsmobilität im Wesentlichen auf den ÖPNV zu und fahren nur gelegentlich Auto - das kommt der Umwelt, aber auch dem privaten Haushaltsbudget zugute. In Berlin bietet Greenwheels aktuell 70 Fahrzeug-Stationen über weite Teile der Stadt verteilt an. Hinzu kommen drei Stationen in Potsdam. Deutschlandweit ist Greenwheels in 9 Bundesländern tätig und hat dort 20.000 Kunden. 4.000 davon sind in Berlin beheimatet.

Verantwortlich

Karl-Heinz Metzger, Pressestelle des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, Tel.: 030-9029-12203,
Fax: 030-9029-12908,
presse@charlottenburg-wilmersdorf.de

Birger Holm, Geschäftsführer Greenwheels GmbH, Berlin,
Tel.: 0176-48 18 17 39, Fax: 040 / 851 80 690,
holm@greenwheels.de

 

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