Kiez-Nachrichten

Sonntag 30. Mai 2021

Von: Klaus Betz

KiezBlatt 81 „Wohin mit dem Auto?“ erschienen
KiezBlatt 81

KiezBlatt 81

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

im vorliegenden Heft geht es wieder mal um das Thema Mobilität. Das eigene Auto steht natürlich im Mittelpunkt. Schließlich ist es eine Zukunftsfrage, wie damit umgegangen wird, der Umwelt, des Klimas und Verbrauchs an Stellflächen wegen. Denn die meisten privaten Pkws werden nur einen Bruchteil des Tages genutzt, die meiste Zeit stehen sie in der Gegend herum und blockieren Platz, der dadurch nicht für andere Zwecke zur Verfügung steht. Dafür müssen ja Steuern gezahlt werden, argumentieren die   Autobesitzer. In der letzten Zeit kochte der Konflikt zwischen Autobesitzern und -gegnern auch im Kiez hoch. Anlässe waren zum einen die Pläne zur Errichtung eines Stadtplatzes, zum anderen die großräumigen Sperrungen zum Aufstellen von Fahrradboxen. In beiden Fällen war der Wegfall von Parkplätzen das Hauptthema. Auch in unserem Verein ist die Haltung zum privat genutzten Auto nicht einheitlich, es gibt leidenschaftliche Autofahrer und entschiedene Autogegner.

Nach den Gastwirten, die im letzten Heft ihre Coronabedingten Einkommenseinbußen schilderten, befragten wir für dieses KiezBlatt einige Musiker im Kiez danach, wie sie die lange Zeit ohne Einnahmen aus Konzerten überstehen. Glücklicherweise sind alle Befragten nicht davon abhängig, weil sie zumeist noch über andere Verdienstmöglichkeiten verfügen.

Ein weiteres großes Thema ist der Konflikt, der sich um die Gestaltung des Spreeuferwegs durch den Schloßpark entwickelt hat. Soll die als offizieller Teil eines Fernradwegs deklarierte Strecke fahrradgerecht befestigt werden oder soll der Weg in der bestehenden, naturbelassenen Form erhalten bleiben? Dazu stellen zwei Fachleute ihre unterschiedlichen Positionen dar.

Ein weiterer Beitrag befaßt sich mit den Gefahren, die im Schloßpark vom „Wasserschierling“ ausgehen.

Der Erfolg der Mieter in der Seelingstraße 29, die das Bezirksamt bzw. den Senat zur Übernahme ihres Hauses und zur Abwendung von Umwandlungen in Eigentumswohnungen führten, wird ebenso geschildert wie die Gründung einer neuen Initiative gegen Rassismus im Kiez.

Einzelne Menschen stehen im Mittelpunkt der Beiträge „aktiv im kiez“ und „Handwerker im Kiez“. Weitere Artikel schließen das Heft ab, das wieder einmal – trotz Corona – proppenvoll ist mit Neuem, Interessantem und Wissenswertem.

Wir wünschen anregende Lektüre und einen schönen Sommer ohne Corona-Kümmernisse.

Ihre KiezBlatt-Redaktion

 

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Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Logo: Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Vom Spandauer Damm bis zum Kaiserdamm und von der Schloßstraße bis zur Sophie-Charlotten-Straße reicht das alte Charlottenburger Quartier, das im Laufe von über 300 Jahren zunächst als "Schloßviertel", in der Kaiserzeit als „Zille-Kiez“ und in der Weimarer Republik als „roter Kiez“ oder als „kleiner Wedding“ bekannt war.

In den 60er-Jahren zogen vorwiegend „Gastarbeiter“ und Studenten in das mehr und mehr verfallende Altbauquartier, ehe es schließlich zum „Sanierungsgebiet Klausenerplatz“ und einer Hochburg von Hausbesetzungen wurde.  Heute ist der Klausenerplatz-Kiez zu einem beliebten Innenstadtbezirk geworden.

Manche sprechen auch vom Knobelsdorff-, Danckelmann-, Seeling- oder vom Nehringkiez, je nachdem, welche Straße ihnen als würdig erscheint, Namenspate des Quartiers zu sein.

 

 

Wir über uns

In diesem Wohnviertel gründete sich 1999 das „Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.“ als Vereinigung engagierter Anwohner und Gewerbetreibender, die aktiv dazu beitragen wollen, ihren Kiez zu einem Ort zu machen, an dem sich Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten und Weltanschauungen wohl fühlen können.

Das Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. hat seither zur positiven Entwicklung des Quartiers mit zahlreichen Aktivitäten beigetragen: Kiezfeste, Sperrmülltage, Flohmärkte,  Kinderfeste, Sportevents, Kunstfestivals, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen, Kiezkalender und Publikationen zur Stadtteilgeschichte, Verkehrs-, Gewerbe- und Wohnumfeldaktionen oder die Herausgabe der Stadtteilzeitung „KiezBlatt“ gehören zu unseren regelmäßigen Projekten im Kiez.

Dies alles erfolgt ehrenamtlich, wobei wir Wert darauf legen, parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig zu sein.

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Das Kiezbündnis freut sich über Ihre Mitarbeit und/oder eine Interner LinkMitgliedschaft bzw. Interner LinkFördermitgliedschaft.

 

 

Fassadenausschnitt im Kiez am Klausenerplatz
Fassadenausschnitt
Bürger sitzen im Freien an Biertischen
Kiezfest
Bewohner des Kiezes Klausenerplatz halten einen Plausch auf der Straße
Bewohner
Buntes Treiben beim Kiezfest
Kiezfest

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