Kiez-Nachrichten

Freitag 04. Dezember 2020

Von: Klaus Betz

KiezBlatt 79 „PARKPLATZ oder STADTPLATZ?“ erschienen
KiezBlatt 79

KiezBlatt 79

Die Diskussionen um die Umwandlung der Kreuzung Wundtstraße/Horstweg hin zu einem anwohnerfreundlichen Platz sind das Hauptthema das neuen KiezBlatts.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während wir das vorliegende Heft erstellt haben, befanden wir uns mitten im zweiten „Lockdown“. Gaststätten, Cafés und Kneipen waren geschlossen, der „große“ Weihnachtsmarkt vor dem Schloßund unser kleiner Markt vor dem Bröhan-Museum waren abgesagt. Immerhin konnten die Eltern ihre Kinder in die Kita bzw. Schule schicken, eine erneute Strapaze mit Homeoffice und Homeschooling war nicht erforderlich. Wir können nur hoffen, daß die beschlossenen Maßnahmen positive Wirkung haben werden. 

Im südlichen Teil des Kiezes bis zum Kaiserdamm gab es in dieser Zeit heftige Diskussionen um einen Test, bei dem es um die Umwandlung der Kreuzung Wundtstraße/ Horstweg von einem seelenlosen Parkplatz zu einem Platz mit Aufenthaltsqualität ging. Diese Debatte ist auch das Hauptthema des neuen KiezBlatts. Sie wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen, Ende offen.

Weitere Beiträge befassen sich mit dem Porträt eines jungen Migranten, der seine ersten Erfahrungen mit gelebter Demokratie als Klassensprecher an der Nehringschule macht, mit früher bekannten Persönlichkeiten im Kiez oder mit dem Milieuschutz. Der Kunstsektor kommt mit je einer Kritik einer Ausstellung, einer Theatervorführung und eines Buches zu seinem Recht.

Leider gibt es dieses Mal wieder drei Nachrufe. Zum einen verstarb Gerald Kuptz, der vielen noch als Erzieher des Kinderladens „Schlottersteine“ in der Seelingstraße 3 oder später als „Alter Fritz“-Darsteller vor dem Schloß Charlottenburg bekannt war. Zum zweiten verstarb der Schauspieler Jörg Biester aus der Schloßstraße und mit einem Nachruf wird auch Otto Gauls gedacht, der allerdings nur noch wenigen Anwohnern als wichtiger Akteur in der Sanierungszeit bekannt war.

Ein Brief, der uns besonders bewegte, erreichte uns aus dem Seniorenwohnheim an der Schloßstraße. Darin bedankt sich eine Dame über die Hilfe, die sie nach einem Sturz auf der Straße durch zufällig anwesende Menschen erfuhr. Ein rührender Appell an die Nachbarschaftshilfe in ansonsten roher werdenden Zeiten!

Ganz in diesem Sinne wünschen wir allen Anwohnerinnen und Anwohnern unseres Kiezes schöne Feiertage und ein gesundes Neues Jahr.

Ihre KiezBlatt-Redaktion

 

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Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Logo: Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Vom Spandauer Damm bis zum Kaiserdamm und von der Schloßstraße bis zur Sophie-Charlotten-Straße reicht das alte Charlottenburger Quartier, das im Laufe von über 300 Jahren zunächst als "Schloßviertel", in der Kaiserzeit als „Zille-Kiez“ und in der Weimarer Republik als „roter Kiez“ oder als „kleiner Wedding“ bekannt war.

In den 60er-Jahren zogen vorwiegend „Gastarbeiter“ und Studenten in das mehr und mehr verfallende Altbauquartier, ehe es schließlich zum „Sanierungsgebiet Klausenerplatz“ und einer Hochburg von Hausbesetzungen wurde.  Heute ist der Klausenerplatz-Kiez zu einem beliebten Innenstadtbezirk geworden.

Manche sprechen auch vom Knobelsdorff-, Danckelmann-, Seeling- oder vom Nehringkiez, je nachdem, welche Straße ihnen als würdig erscheint, Namenspate des Quartiers zu sein.

 

 

Wir über uns

In diesem Wohnviertel gründete sich 1999 das „Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.“ als Vereinigung engagierter Anwohner und Gewerbetreibender, die aktiv dazu beitragen wollen, ihren Kiez zu einem Ort zu machen, an dem sich Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten und Weltanschauungen wohl fühlen können.

Das Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. hat seither zur positiven Entwicklung des Quartiers mit zahlreichen Aktivitäten beigetragen: Kiezfeste, Sperrmülltage, Flohmärkte,  Kinderfeste, Sportevents, Kunstfestivals, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen, Kiezkalender und Publikationen zur Stadtteilgeschichte, Verkehrs-, Gewerbe- und Wohnumfeldaktionen oder die Herausgabe der Stadtteilzeitung „KiezBlatt“ gehören zu unseren regelmäßigen Projekten im Kiez.

Dies alles erfolgt ehrenamtlich, wobei wir Wert darauf legen, parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig zu sein.

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Das Kiezbündnis freut sich über Ihre Mitarbeit und/oder eine Interner LinkMitgliedschaft bzw. Interner LinkFördermitgliedschaft.

 

 

Fassadenausschnitt im Kiez am Klausenerplatz
Fassadenausschnitt
Bürger sitzen im Freien an Biertischen
Kiezfest
Bewohner des Kiezes Klausenerplatz halten einen Plausch auf der Straße
Bewohner
Buntes Treiben beim Kiezfest
Kiezfest

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