Kiez-Nachrichten

Dienstag 01. September 2020

Von: Klaus Betz

KiezBlatt 78 "Umbau Autobahndreieck Funkturm" erschienen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der in Planung befindliche Umbau des Autobahndreiecks Funkturm wird auch Auswirkungen auf unseren Kiez haben. Nach bisherigem Stand nimmt das Verkehrsaufkommen in der Sophien-Charlotten-Straße und wohl auch im Horstweg erheblich zu. Grund genug für die VerkehrsAG im Kiezbündnis, sich bereits jetzt in die Planungen einzumischen. Eine Demonstration sorgte für die erwünschte Aufmerksamkeit in Medien und Politik.

Der neuerliche Tod eines schwarzen Bürgers durch Polizeigewalt in den USA löste weltweit Proteste und Demonstrationen aus. Vielfach wurde die Frage gestellt, wie es denn mit Rassismusin Deutschland aussieht. Dies haben wir zum Anlaß genommen, um mehrere Menschen im Kiez nach ihren Erfahrungen mit Rassismus im Alltag zu befragen. Lesen Sie die drei Antworten in diesem Heft.

Das Thema Corona beschäftigt uns weiter. Menschen mit Kindern waren und sind neben der Sorge um die eigene Gesundheit zusätzlich belastet durch die erfolgten Schließungen von Kitas und Schulen. Wir sprachen dazu eine Mutter aus dem Kiez.

Einen positiven Beitrag zur Corona-Krise leisteten Bewohner des Hauses Seelingstr. 30, die mehrere Wochen für kostenlose Unterhaltung von Nachbarn und Passanten sorgten, indem sie gemeinsam von ihren Balkonen Lieder zum Besten gaben. Eine schöne Aktion gegen die ansonsten trübe Stimmung im Kiez.

Zwei bekannte Menschen im Kiez werden Ihnen einmal näher vorgestellt: Zum einen Harald „Harry“ Marpe, dessen Aktionsradius vom Kiez-Büro bis zur Bücherzelle reicht, für die er sich verantwortlich fühlt und deswegen mit Recht in der Rubrik „aktiv im kiez“ gewürdigt wird. Und zum zweiten ist es Elke Gerstenberg-Nicolaisen, bekannt als Elke „Querbeet“, die umtriebige Kulturmaschine im Kiez aus Anlaß ihres 75. Geburtstags.

Ein großes Thema war auch in diesem Sommer das Wässern der Beete und Bäume. Da weder derBezirk noch die Hausverwaltungen ihrer Pflicht zum Bewässern der Pflanzen auf Gehwegen oder Hinterhöfen nachkommen, bleibt es bei engagierten Bürgern, hier auszuhelfen. Dazu fanden wir einen interessanten Hintergrundbericht des BUND, den wir für Sie nachdrucken.

Weitere Artikel, Serien und Beobachtungen in den Straßen unseres Wohngebiets füllen auch dieses Heft. Wir hoffen, es bereitet Ihnen wieder Vergnügen und führt zu neuen Erkenntnissen.

Ihre KiezBlatt-Redaktion

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Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Logo: Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Vom Spandauer Damm bis zum Kaiserdamm und von der Schloßstraße bis zur Sophie-Charlotten-Straße reicht das alte Charlottenburger Quartier, das im Laufe von über 300 Jahren zunächst als "Schloßviertel", in der Kaiserzeit als „Zille-Kiez“ und in der Weimarer Republik als „roter Kiez“ oder als „kleiner Wedding“ bekannt war.

In den 60er-Jahren zogen vorwiegend „Gastarbeiter“ und Studenten in das mehr und mehr verfallende Altbauquartier, ehe es schließlich zum „Sanierungsgebiet Klausenerplatz“ und einer Hochburg von Hausbesetzungen wurde.  Heute ist der Klausenerplatz-Kiez zu einem beliebten Innenstadtbezirk geworden.

Manche sprechen auch vom Knobelsdorff-, Danckelmann-, Seeling- oder vom Nehringkiez, je nachdem, welche Straße ihnen als würdig erscheint, Namenspate des Quartiers zu sein.

 

 

Wir über uns

In diesem Wohnviertel gründete sich 1999 das „Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.“ als Vereinigung engagierter Anwohner und Gewerbetreibender, die aktiv dazu beitragen wollen, ihren Kiez zu einem Ort zu machen, an dem sich Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten und Weltanschauungen wohl fühlen können.

Das Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. hat seither zur positiven Entwicklung des Quartiers mit zahlreichen Aktivitäten beigetragen: Kiezfeste, Sperrmülltage, Flohmärkte,  Kinderfeste, Sportevents, Kunstfestivals, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen, Kiezkalender und Publikationen zur Stadtteilgeschichte, Verkehrs-, Gewerbe- und Wohnumfeldaktionen oder die Herausgabe der Stadtteilzeitung „KiezBlatt“ gehören zu unseren regelmäßigen Projekten im Kiez.

Dies alles erfolgt ehrenamtlich, wobei wir Wert darauf legen, parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig zu sein.

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Das Kiezbündnis freut sich über Ihre Mitarbeit und/oder eine Interner LinkMitgliedschaft bzw. Interner LinkFördermitgliedschaft.

 

 

Fassadenausschnitt im Kiez am Klausenerplatz
Fassadenausschnitt
Bürger sitzen im Freien an Biertischen
Kiezfest
Bewohner des Kiezes Klausenerplatz halten einen Plausch auf der Straße
Bewohner
Buntes Treiben beim Kiezfest
Kiezfest

Sonstige Mitteilungen

15.06.20
Bilder Demonstration: Wir fordern eine „Variante für die Stadt“ zwischen Autobahndreieck Funkturm und Jakob-Kaiser-Platz

Bilder von der Demo am 06.06.2020 finden Sie in der Fotogalerie

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